“Schad dröm”
- im Chor gegen die Lebensmittelverschwendung: Kölner Jugendliche performen das Lied aus der herrlich ironischen Feder von Ecki Pieper, dem Musiker von Köbes Underground. “Jaja der Teufel steckt leider im Detail…” Und wer kennt sie nicht diese kleinen Details, über die man auch mit hehren Zielen immer wieder stolpert. Aber letzten Endes bringen uns auch die vielen kleinen Schritte weiter: “…einfach schmecken riechen schaun - seinen eignen Sinnen traun.” Die Infostelle für schulische Umweltbildung des Umwelt- und Verbraucheramts der Stadt Köln hat dieses Musikvideo im Rahmen des Schulprojekts “Wertschätzung von Lebensmitteln” initiiert. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen kooperiert dabei mit der Uni Paderborn und der Verbraucherzentrale NRW, um das Wissen um Nahrungsmittel und allem was dazu gehört wieder im Unterricht zu verankern. Denn um mit Ecki Pieper zu sprechen: “die wir wählen müssen da mehr lenken.”
Weiterführende Informationen:
http://www.uni-paderborn.de/mitteilung/112872/
http://dsg.uni-paderborn.de/evb
http://www.nrw.de/landesregierung/breite-allianz-gegen-lebensmittelverschwendung-in-nrw-12678/
http://www.umwelt.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/presse120321.php
Jede Revolution hat ihren Ursprung, in diesem Fall ist es das beschauliche Mainz in Rheinland-Pfalz. Hier arbeitet Michael Schieferstein als Küchenchef im Baron, einem Restaurant der gehobenen Klasse. Was ihn umtreibt, ist allerdings nicht der Umgang mit hochwertigen Waren, sondern der alltägliche Wahnsinn im Umgang mit Lebensmitteln.
Pro Kopf landen in den westlichen Industrienationen mittlerweile mehr als 80 Kilogramm Nahrungsmittel pro Jahr in der Tonne. Dabei wäre der überwiegende Teil noch genießbar. Was allein in Europa jedes Jahr weggeworfen wird, könnte im Gegenzug zweimal den Welthunger stillen. Für eine breite Öffentlichkeit umgesetzt wurde das Thema zum ersten Mal im Jahr 2011 in der Dokumentation „Taste the Waste“ von Valentin Thurn. (…)
-> Auszug aus einem Artikel auf interpack.de
Der Link zum Weiterlesen:
Der Link für alle, die mehr über die Footfighters wissen wollen:
Der Link zur Videoreportage in der ZDF Mediathek:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1676634/Lebensmittel-aus-der-Tonne
Wer einen Apfel wegwirft verschwendet nicht nur kostbares Obst. Er verschwendet auch so viel Wasser, wie benötigt wird um 7 Mal die Toilettenspülung zu ziehen - ein schier unglaublicher Teil unserer Alltagsrealität.
Es ist höchste Zeit, dieses globale Thema in aller Munde zu bringen. Das weltweite Presseecho auf den Kurzfilm „Taste The Waste of Water“ kann man als Hinweis darauf sehen, dass sich etwas tut. So muss es weiter gehen.
Hier sind die Links zu den aktuellen Pressestimmen:
http://www.environmental-expert.com/news/taste-the-waste-of-water-312369
http://ntrzacatecas.com/2012/08/29/piden-expertos-acciones-contra-perdida-de-alimentos-y-agua/
http://www.repubblica.it/ambiente/2012/08/28/news/appello_forum_acqua-41608210/
http://video.repubblica.it/mondo/acqua-sprecata-il-documentario-a-stoccolma/103819/102199
http://www.businessweek.com/news/2012-08-30/food-to-eat-feed-animals-single-largest-use-of-water-film-says
http://www.waste-management-world.com/index/display/article-display/5563662076/articles/waste-management-world/markets-policy-finance/2012/08/Food_Waste_Video__Taste_the_Waste_to_Water_.html
(Quelle: youtube.com)
Food Waste is Water Waste - das Thema Lebensmittelverschwendung ist Programmpunkt der diesjährigen World Water Week in Stockholm. Durch die Lebensmittelverschwendung geht so viel Wasser verloren, wie der gesamte Industriesektor weltweit verbraucht. Die Dimension von Lebensmittel- und Wasserverschwendung macht sprachlos angesichts von Millionen von Menschen die weder Zugang zu sauberem Trinkwasser noch zu ausreichend Nahrungsmitteln haben. Mit den begrenzten Wasserressourcen die Ernährung einer steigenden Weltbevölkerung sicherzustellen, ist zentrales Thema der hochkarätigen wissenschaftlichen Vortrags- und Diskussionsrunden. Valentin Thurn gab anlässlich der Stockholmer Konferenz mit seinem Infofilm TASTE THE WASTE OF WATER Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Lebensmittel- und Wasserverschwendung.
TASTE THE WASTE wurde vom WDR für den Grimme Preis 2013 vorgeschlagen, was uns eine Freude und Ehre gleichermaßen ist.
Der Grimme Preis ist nämlich eine der anerkanntesten Auszeichnungen für TV-Produktionen in Deutschland. Das Besondere daran - und jetzt kommt Ihr ins Spiel - auch Zuschauer können Vorschläge machen und die Macher von TASTE THE WASTE beim Rennen um den Preis unterstützen. Schickt dafür einfach Euren Vorschlag in einer formlosen Mail an info@grimme-preis.de. Wer will, ist herzlich eingeladen eine kurze Begründung hinzu zu fügen!
Alles über den Grimme Preis findet ihr hier: http://www.grimme-institut.de
Wir freuen uns auf Euren Support!
Mehr als 80 Kilo Lebensmittel wirft jeder Verbraucher in Deutschland jedes Jahr einfach weg – aus Überfluss oder weil das Haltbarkeitsdatum gerade abgelaufen ist. Und auch bei den Supermärkten landet tonnenweise noch brauchbares Essen in der Tonne. Das muss Aufhören, sagt der Mainzer Koch Michael Schieferstein.
Er engagiert sich mit drei anderen Köchen gegen diese Lebensmittelverschwendung. Die Gruppe nennen sich die „Food Fighters“ und sie veranstalten Show-Kochen mit weggeworfenen Lebensmitteln – Lebensmittel, die noch völlig OK sind. Michael Schieferstein besuchte SWR1-Moderator Hanns Lohmann im Studio!
-> Auszug aus einem Artikel des swr.
Zum Weiterlesen:
http://www.swr.de/swr1/rp/tipps/essen/-/id=446830/nid=446830/did=9915356/1ys1j3k/index.html
Der 3. Platz im Rennen um den Best PRactice Award geht an TASTE THE WASTE!
Alle Infos gibts hier:
Angeregt vom Film TASTE THE WASTE veranstalteten die Schüler der Schlossschule Gaienhofen einen kulinarischen Hock bei dem Leckereien serviert wurden, die zuvor vom Lebensmittelhandel aussortiert wurden.
Zum Artikel:
Die SAP Marktdorf befasste sich in einer spannenden Podiumsdiskussion mit den Themen Lebensmittelverschwendung und Nachhaltigkeit. Der Südkurier berichtet:
“Der Termin hätte kaum besser gewählt sein können: rechtzeitig zum Beginn der Nachhaltigkeitskonferenz der Uno in Brasilien. Getagt wird seit dieser Woche auch mit Blick auf die Produktion und den Verbrauch von Lebensmitteln weltweit. Ein Thema, das sich die SAP Markdorf als „Sustainability Lab“ – also als Nachhaltigkeitszentrum des Software-Konzerns – auf die Fahnen geschrieben hat.”
Weiterlesen auf der Seite des Südkuriers:
Angeregt durch den Film TASTE THE WASTE und die breite öffentliche Diskussion, die der Film zum Thema Lebensmittel-Verschwendung angeregt hat, hat jetzt auch das Landwirtschafts- und Verbraucherministerium das Thema aufgegriffen.
Ministerin Ilse Aigner stellte heute die Studie der Universität Stuttgart über Lebensmittelabfälle vor – die erste ihrer Art für Deutschland. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass in Deutschland knapp 11 Mio. Tonnen Lebensmittel pro Jahr im Müll landen. Rund 61 % davon in Privathaushalten. Diese Zahl ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn bei der Studie wurde nicht die ganze Produktionskette beachtet, nicht eingeschlossen sind die Abfälle in der Landwirtschaft. Dazu sind noch weitere Forschungen nötig, die Wissenschaftler hatten nur vier Monate Zeit für die Studie.
Ein anderes Problem ist, dass die Supermärkte die Wissenschaftler nicht in ihre Tonnen schauen ließen, die Zahlen aus dem Handel sind also noch sehr grob – die Studie spricht selbst von einer riesigen Bandbreite zwischen 500.000 und 5 Mio. Tonnen!
Frau Aigner startet Ende März, unterstützt vom Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels, eine bundesweite Aufklärungsaktion über das Mindesthaltbarkeitsdatum. Dabei sollen Flyer und Informationskarten in Supermärkten verteilt werden. Wir finden, dass das gut ist, aber wichtiger als Flugblätter wäre die Information auf dem Produkt selber – die meisten Menschen verwechseln die verschiedenen Daten: Zum einen das Verbrauchsdatum, das man sehr wohl beachten sollte, zum anderen das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), das nur die Eigenschaften des Produkts garantiert und nichts mit Gesundheitsgefahren zu tun hat – man kann also seinen Sinnen vertrauen und etwa einen Joghurt auch noch Wochen nach Ablauf testen ohne Angst haben zu müssen.
Eine Kurzfassung der Studie über Lebensmittelabfälle: http://bit.ly/GRm5qy
Ein Interview mit Valentin Thurn zum Thema gibt es heute, 13.3. zum Beispiel um 13 h im ARD Mittagsmagazin.
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9802998
http://www.tagesschau.de/kommentar/lebensmittel156.html
Mehr zum Thema in Printmedien:
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:lebensmittelverschwendung-ein-typischer-aigner/70008041.html
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verschwendung-von-lebensmitteln-volk-der-wegwerfer-1.1307529
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13920110/Spottbillige-Lebensmittel-landen-schneller-im-Muell.html