Den bundesweiten Kinostart von Taste The Waste begleiten zahlreiche Aktionen in verschiedenen Städten.
Iss mit uns! Slow Food Deutschland, Brot für die Welt und der Evangelische Entwicklungsdienst laden am zu großen Mitmach-Aktionen gegen Lebensmittelverschwendung und Nahrungsvermüllung.
Dazu sind alle herzlich eingeladen zu einer gemeinsamen Mahlzeit an einer langen Tafel, um miteinander zu essen und sich auszutauschen. Tischgespräch ist eine Diskussion zum Thema mit Vertretern aus Landwirtschaft, Kirche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Die Zutaten für die Mahlzeit werden am jeweiligen Vortag in der Umgegend eingesammelt, bei Bauern, die engagiert hinter der Aktion stehen, oder in Form von Spenden von Händlern und auch mit Unterstützung des Bundesverband Deutsche Tafel e.V.
Mehrere hundert Kilogrammm Kartoffeln und Gemüse werden es jeweils sein, die wegen ihrer Über- oder Untergröße oder kleinen Mäkeln nicht den Normen des Lebensmittelhandels entsprechen.
Teller statt Tonne!
Die Aktionstage gegen Lebensmittelverschwendung werden bundesweit veranstaltet:
Köln, 16. Oktober
Überlingen, 23. Oktober
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Erscheinungsdatum: 18. August 2011
Broschur
Euro (D) 16,99 | sFr 24,90 | Euro (A) 17,50
ISBN: 978-3-462-04349-5

Der im Oktober 2010 gezeigte – und inzwischen in 12 Ländern ausgestrahlte – Film »Frisch auf den Müll« von Valentin Thurn bescherte der ARD eine Rekordquote. Mit diesem von Thurn und Stefan Kreutzberger verfassten Buch und dem Kinofilm »Taste the Waste« gehen Öffentlichkeitskampagnen und viele Verbraucherorganisationen einher.
Rund die Hälfte unserer Lebensmittel – bis zu 20 Millionen Tonnen allein in Deutschland – landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Alles soll jederzeit verfügbar sein, Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an, bis spät in den Abend hat das Brot in den Regalen frisch zu sein. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, eine Delle im Apfel – sofort wird die Ware aussortiert. Die Zeche zahlt der Verbraucher, der Handel hat den Ausschuss längst eingepreist. Der Wunsch der Konsumenten, über alles jederzeit verfügen zu können, verschärft den weltweiten Hunger. Würden wir weniger wegwerfen, fielen die Weltmarktpreise und es stünde genug für die Hungrigen der Welt zur Verfügung. Dem Skandal der Lebensmittelvernichtung – der in hohem Maß auch zum Klimawandel beiträgt – ist auf internationaler, aber auch auf individueller Ebene zu begegnen. Das Buch enthält viele Anregungen, wie jeder Einzelne umsteuern kann: durch regionale Einkaufsgemeinschaften etwa, die Bauern und Kunden direkt zusammenbringen, oder eine gesunde Küche, die sich auf das Verarbeiten von Resten versteht. Aber auch durch Verbraucherdruck auf Supermärkte, Waren kurz vor Ablauf billiger zu verkaufen oder zu verschenken.
(Quelle: kiwi-verlag.de)
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